Beiträge

Einführung

Das Modell Online Kongress hat in den vergangenen 3 Jahren Einzug nach Deutschland, Österreich und die Schweiz gehalten. Online Kongresse kommen ursprünglich aus dem amerikanischen Sprachraum und haben dort bereits vorher viele Menschen erreicht und begeistert. Selten konnte ein bewegendes und interessantes Thema einer breiten Masse über das Internet so gut transportiert werden, wie mittels dieses Formats. Doch wie funktioniert es eigentlich und was steckt hinter diesem Schlagwort Online Kongress?

Dieser Artikel soll einen Überblick über das Konzept dieses Mediums vermitteln und gleichzeitig einen Einstieg geben. Weiterhin soll auf die wichtigsten Erfolgsfaktoren und Aufgaben bei der Planung eingegangen werden. Abschließend werden die Grundzüge einer möglichen technischen Realisierung vermittelt und Faktoren zur Auswahl geeigneter Webanwendungen herausgestellt.

Ein weiteres Ziel dieses Artikel soll es sein, einem größeren Nutzer-Kreis die Informationen zum Konzept Online Kongress näherzubringen und diese dafür zu sensibilisieren, ob es für sie ein geeignetes und passendes Modell darstellt. Viele Anbieter auf dem “Online Kongress Coaching Markt” ködern potentielle Veranstalter mit herausragenden Versprechungen und verkaufen ihre Dienstleistung im gleichen Zug zu utopischen Preisen. Hat der unbedarfte Interessent erst einmal dem Coaching zugesagt, so hat er bereits zu Beginn einen Kostenfaktor, der erst einmal refinanziert werden möchte.

Überblick Online-Kongress

Wie bereits zuvor kurz angedeutet wollen Online Kongresse ein spezifisches Thema einer möglichst großen Teilnehmerzahl vermitteln. Sie bedienen sich einer sehr großen Community von Interessenten zu einem Thema und sie leben von der Verbreitung durch diese Community (Teilnehmer).

Online-Kongresse stellen eine sehr hohe Anzahl an kostenlosen Inhalten innerhalb kürzester Zeit den Teilnehmern zur Verfügung. Diese Art von Veranstaltung lebt insbesondere von der Begeisterung für ein Thema und den Emotionen die im Rahmen der Videos bzw. Interviews transportiert werden.

Erfolgsfaktoren

Der Erfolg eines Online Kongresses hängt von mehreren Faktoren ab, aber vorrangig:

  • vom Ausmaß der Verbreitung ( Teilnehmer)
  • von der Individualität und der Einzigartigkeit des Themas
  • von der Interaktion mit den Teilnehmern
  • von der Qualität der Inhalte, Referenten / Speaker und der Interviewer
  • vom Erfolg der Werbemaßnahmen
  • vom tatsächlichen Verkauf digitaler Pakete mit den Inhalten
  • von der Stabilität und Funktionsfähigkeit der geeigneten Technik
  • von der Professionalität der Umsetzung

Funktionsweise und Ablauf

Im nachfolgenden Abschnitt soll geklärt werden, wie Online Kongresse funktionieren und wie das Konzept aus Prozess-Sicht umgesetzt werden kann.

Interviews und Videos

Online-Kongresse stellen über einen vordefinierten Zeitraum eine Vielzahl von Inhalten in Form von Interviews oder Videos zu einem konkreten Thema innerhalb (meist 1-2 Wochen) den Teilnehmern kostenlos zur Verfügung. Im Normalfall werden Interviews zwischen zwei Gesprächspartnern über das Internet (online) aufgezeichnet und für eine Ausstrahlung während der kostenlosen Kongress-Woche vorbereitet (Videoschnitt / Produktion).

Für die Interviews / Videos müssen geeignete Referenten gefunden (akquiriert) und für die Angelegenheit begeistert werden. Während der Ausstrahlung werden an einem Tag mehrere Interviews / Videos gleichzeitig gesendet, um einen Anreiz für den Verkauf der Inhalte zu schaffen. (Der Durchschnittsteilnehmer hat normalerweise keine Zeit sich 3-4 Stunden am Tag mit dem Anschauen von Videos zu beschäftigen)

Teilnahme und Kommunikation

Eine Teilnahme am Kongress wird durch Anmeldung an einem Newsletter abgebildet, die mittels Anmeldeformular über eine separate Kongress-Website erfolgt. Die Kommunikation mit den Teilnehmer erfolgt vorranging über eine Newsletter-Liste und eine Facebook-Community. Termine, Interviews / Videos, Verkaufsaktionen werden fast ausschließlich über diesen Newsletter kommuniziert, um die Teilnehmer für die Zeit vor und während des Kongresses erreichen zu können.

Akquisition und Marketing

Kongress-Teilnehmer werden auf mehrerer verschiedenen Ebenen gewonnen, vorwiegend durch

  • Nutzung der Reichweite der Kongress-Referenten
  • Facebook Werbung
  • Empfehlungen der Community
  • Affilitate-Programm
  • Give-Aways
  • weitere Werbemaßnahmen

Finanzierung und Verkauf

Eine Finanzierung des Online Kongress erfolgt durch den Verkauf einer oder mehrerer Varianten von sogenannten „Kongress-Paketen“. Ein Kongress-Paket ist ein Bündel aus einer Vielzahl von Inhalten und besteht fast immer aus:

  • Aufzeichnung aller Interviews / Videos zum gesamten Kongress-Thema (Video-Dateien)
  • Aufzeichnung aller Interviews / Videos als Audio-Dateien
  • Bonusmaterialien wie z.B. Audios, E-Books, Gutscheine, kostenlose Inhalte

Das Kongress-Paket wird möglichst mit einer Vielzahl von Inhalten ausgestattet, um einen großen Anreiz für den Verkauf zu schaffen. Es wird zusätzlich zu einem Aktionspreis (ca. 50% vom “Normalpreis“) während der kostenlosen Ausstrahlung verkauft.

Aufgaben

Als angehender Kongress-Veranstalter steht man natürlich vor einem Berg an Aufgaben, die es zu planen und zu bewältigen gilt. Der folgende Überblick soll einen High-Level Einblick geben, welche Tasks zur erfolgreichen Realisierung angegangen werden müssen bzw. sollten:

  • Thema identifizieren
  • Referenten für Interviews gewinnen
  • Interviews führen bzw. Video-Inhalte mit Referenten aufzeichnen
  • Banner Design für alle notwendigen Plattformen und Komunikationsmedien
  • Facebook Fanpage erstellen und enrichten
  • Kongress-Vorstellungs-Video produzieren
  • Videos bzw. Interviews produzieren
  • Audios zu den Videos produzieren
  • Bonusmaterial entwerfen / produzieren
  • Kongress-Trailer produzieren
  • Newsletter-System einrichten und konfigurieren
  • Domain für Website registrieren
  • Hosting für Website und Videos realisieren
  • Website-Design + Erstellung
    • Newsletter-Anmeldemöglichkeit
    • Anbindung Newsletter-System
    • Erstellung Mitglieder-Bereich
    • Partner-Programm
    • sonstige Seiten bei Bedarf
  • eCommerce System für Verkauf einrichten
    • Produkte (Kongress-Pakete) erstellen
    • Verkaufsseite für Produkt(e) erstellen
    • Affiliate-Programm einrichten
  • Ausstrahlungsmöglichkeit für Videos während Kongress-Tage schaffen
  • Fortlaufende Tätigkeiten
    • Newsletter schreiben und senden
    • Werbung
    • Facebook Posts für Fanpage
    • Weiteres

Die zuvor aufgeführten Aufgaben beschreiben nur auf oberster Ebene die notwendigen toDos. Ein detaillierteres Vorgehen muss jeweils individuell entsprechend der Anforderungen des Kongress-Veranstalters erarbeitet werden.

Technik

Bereits am Anfang wurde erwähnt, dass der Erfolg eines Online Kongress natürlich auch von der geeigneten Technik und dessen Stabilität abhängig ist. Das Wort Online Kongress beschreibt bereits, dass ein Großteil des Aufands tatsächlich in die technische Realisierung fließt. Schätzungsweise 70% des Gesamtaufwands fließen in die technische Umsetzung. Doch welche Kernbereiche sind hier im Fokus?

  • Videos / Interviews
  • Website
  • Facebook-Page
  • Newsletter-System
  • eCommerce-System
  • Hosting

Videos / Interviews

Ziel eines jeden Online Kongress ist es natürlich das individuelle Thema den Menschen näher zu bringen. Dies ist nur möglich, wenn meine Inhalte die Zuschauer überzeugen. Daneben muss allerdings die Technik ebenso gewisse Anforderungen erfüllen, um nicht als unprofessionell nach außen aufzutreten. Schlechtes Bild und kaum verständlicher Ton sollte ebenso vermieden werden wie unzureichende Beleuchtung oder störende Geräusche / Ereignisse im Hintergrund.

Kongress-Beiträge können natürlich in verschiedenen Formen aufgezeichnet werden. Im Falle eines Interviews (Face-to-Face) muss eine geeignete Aufzeichnungstechnik genutzt werden, um beide Interview-Teilnehmer im Video festzuhalten. Dies lässt sich mit Drittanbieter Software für Skype oder z.B. auch über Zoom realisieren.

Alternativ ist es möglich Videos oder Beiträge vor Ort aufzuzeichnen, um diese entsprechend dann während des Kongresses online auszustrahlen. Auch für diese Art stellt sich die Frage der geeigneten Aufzeichnungstechnik wie Videokamera.

Egal welche Form der Aufzeichnung verwendet wird muss ein geeignetes Equipment bereitgestellt werden. Hierzu zählen u.a.

  • Videokamera / Webcam
  • Mikrofon
  • Beleuchtung

Neben der geeigneten Technik für die Aufzeichnung benötigt es auch jene für die Nachbearbeitung.

So wollen Videos optimal produziert werden. Gedanken sollte sich der Kongress-Veranstalter über Video-Schnitt und Produktion machen, damit die Interviews ansprechend für den Teilnehmer gestaltet werden. Auch für das Kongress Paket möchten im Normalfall Zusatz-Audios bereitgestellt werden, so dass diese ebenso zu erstellen sind.

Hosting

Grundvoraussetung für die eigene Kongress Website und die angebotenenen Videos sind geeignete Hosting Anbieter. Bzgl. des Website Hostings gelten alle Anforderungen die auch an eine professionelle Homepage gestellt werden. Hierbei steht natürlich das Wort Performance im Vordergrund, um Anfragen an den Webserver innerhalb kürzester Zeit verabeiten zu können, ohne das der Besucher zu lange warten muss und ggf. abspringt und die Seite verlässt.

Spezifisch für einen Online Kongress sind die erhöhten Anforderungen an das Last-Verhalten des Webservers. Die Art der Kommunikation per E-Mail hat zur Folge, dass an den Kongress-Tagen viele Teilnehmer gleichzeitig die Website besuchen werden, um sich die Videos kostenlos anzuschauen. Demensprechend muss die Technik den Ansturm vieler Besucher zur etwa gleichen Zeit verkraften ohne das die Webserver die Anzahl der Anfragen nicht mehr verarbeiten können.

Analog verhält es sich mit dem Traffic, welcher durch das Anschauen der Videos entsteht. Darum ist es nicht sinnvoll die Videos selbst auf dem Webserver zu hosten, sondern bei einem separaten Hosting Provider. Realisiert werden kann das Video Hosting z.B. mittels des Anbieters Vimeo oder über die Amazon S3 Cloud. Auch hier gibt es mehrere Anstätze, die zum Ziel führen. Hinzu kommt, dass spezielle Video Hosting Provider wie Vimeo zusätzliche Features anbieten, durch welche Videos sicherheitstechnische geschützt werden können, ohne das diese von außen an anderen Stellen eingebunden werden können.

Website

Ein zentraler Anlaufpukt für die Kongress-Teilnehmer ist die Website zum Event. Diese ist quasi das Schaufenster und stellt den zentralen Ort für die Anmeldung zum Online Kongress dar.

Welche zentralen Bestandteile benötigt also die Website?

  • Landingpage mit Newsletter-Anmelde Formular / Popup
  • Übersicht zu den Referenten / Speakern
  • bei Bedarf separate Seiten zu den Speakern mit Zusatzinfos
  • Content-Seite zum Partner-Programm (Afilliate)
  • Mitglieder-Bereich
  • Landingpages für Ausstrahlung der Videos

Technisch lassen sich diese Bestandteile natürlich auf vielen möglichen Wegen realsieren. Um Individual-Entwicklungen und noch teureren Programmieraufwand für die große Anzahl an Funktionalitäten (Features) zu vermeiden, empfiehlt sich die Verwendung des Content-Management-Systems “Wordpress”. Hierfür gibt es bereits viele vorhandene Lösungen, welches bereits WordPress standardmäßig (out-of-the box) mit sich bringt oder mittels Plugins nachgerüstet werden kann. Nichtsdestotrotz müssen durch die nachträglichen Anpassungen (Customizing) hinsichtlich Design ebenso Aufwände eingeplant werden.

Der nicht versierte Nutzer wird hier allerdings schnell an seine Grenzen stoßen, insbesondere wenn es an die Anbindung des Newletters-System oder die Realsierung des Mitglieder-Bereichs geht. Auch muss z.B. eine Schnittstelle zwischen Website (Member-Bereich) und eCommercePlattform geschaffen werden, damit Käufer automatisch Zugriff auf die erworbenen Videos im Rahmen des Kongress-Paketes erhalten. Detailarbeit wie Anpassungen am Design erscheinen auf den ersten Blick als einfach, stellen sich in der Praxis jedoch ohne Programmierkenntnisse als unüberwindbar heraus.

Facebook Page

Ein wichtiges Mittel um das Thema des Kongresses den Teilnehmern näher zu bringen, ist die Facebook-Page. Diese dient der Community als Treffpunkt und dient dem Austausch untereinander bzw. mit den Kongress-Veranstaltern. Bzgl. der Realisierung einer Facebook-Page im Kontext Online Kongress gibt es zwei grundlegende Ansätze.

Der erste beschreibt die Verwendung einer Facebook Fanpage, die jedem Interessierten frei zugänglich ist. Interessenten können die Fanpage somit jederzeit abonnieren und an den dort veröffentlichten Inhalten teilhaben. Eine andere Möglichkeit ist die Umsetzung mittels einer geschlossen Gruppe. Sämtliche Informationen werden den Mitglieder erst nach Zutritt zur Gruppe gestattet.

Die technische Einrichtung einer Facebook Fanpage ist für den normalen Benutzer gewöhnlich kein Problem. Beachtet werden müssen natürlich grundlegende Einstellungen wie z.B. Vergabe eines Fanpage Namens oder Einstellungen zum Datenschutz. Trotzdem müssen Details wie z.B. die Erstellung / Verlinkung eines geeigneten Impressums beachtet werden, welches für eine Fanpage in diesem Kontext zwingend ist.

Auch das Auftreten der Fanpage sollte natürlich optisch ansprechend gestaltet sein. Dazu gehören die Einbindung eines geeigneten Header-Banners oder die Anpassung von Tabs und dem Call-to-Action Button.

Newsletter-System

Hauptbestandteil der Technik für den eigenen Online Kongress ist ein Newsletter-System. Auf dem Markt gibt es viele verschiedene Anbieter, welche ähnliche Funktionalitäten anbieten, die eine geeignete Kommunikation ermöglichen. Eine pauschale Antwort für “das beste” Newsletter-System gibt es also so nicht, da die Auswahl meist von den Anforderungen des jeweiligen Veranstalters abhängt. Doch über welche Faktoren sollte man sich Gedanken machen?

  • Empfänger-Anzahl
  • Automatisierungen
  • Anzahl E-Mail Versand
  • Design / Templates
  • Integration mit der Technik auf Website
  • Datenschutz

Die meisten Anbieter wie Klicktipp, Mailchimp oder GetResponse bieten Paketpreise pro Monat abhängig von der Größe der Empfänger-Liste an. So kostet beispielsweise das Paket mit 2800-5000 Empfängern und unbegrenztem E-Mail Versand bei Mailchimp 50,- EUR im Monat. Inkludiert ist bereits die Möglichkeit E-Mails per automatischer Regeln an ein benutzerdefiniertes Segmet zu senden.

Automatisierungen sind dahingehend hilfreich, als dass diese es ermöglichen den Kongress-Teilnehmern Informationen automatisiert und ohne zusätzlichen manuellen Aufwand zuzustellen. So kann bespielsweise eine Gewinn-Spiel Aktion automatisch 1 Tag nach Anmeldung über den Newsletter angekündigt werden, ohne das ein solcher Newsletter jedes Mal manuell einem definierten Teilnehmer Kreis zugesandt werden muss.

Jedes Newsletter-System bietet verschiedene Möglichkeiten E-Mails oder auch externe Anmelde/Abmelde-Formulare zu gestalten. Hierbei kann u.a. mit Templates gearbeitet werden, die als Vorlage für einzelne Newsletter zur Kommunikation genutzt werden können. Dazu wird ein Template einmalig designed und erstellt und kann dann jedes Mal erneut wiederverwendet werden.

Da das Newsletter-System eine in sich eigenständige Webanwendung darstellt, muss dieses natürlich per Schnittstelle an die Kongress-Website angebunden werden. Schließlich sollen Anmeldungen durch die Teilnehmer auch automatisch an die Newsletter-Liste übergeben werden. Dementsprechend muss auf der Kongress-Website eine API (Application Programming Interface) zur Anbindung an das Newslettersystem angesprochen werden. Dies lässt sich für viele Newslettersystem am Beispiel WordPress mittels Plugins nachträglich realisieren. Allerdings ist auch hierfür Konfigurations-Aufwand nötig.

Ein weiteres Thema, welches von vielen Kongress-Veranstaltern meist abgetan wird, ist der Datenschutz. Bei Newsletter-Anmeldung werden persönliche Daten erhoben und gespeichert. Sobald persönliche Daten von EU-Bürgern erhoben werden, sind entsprechende Richtlinien für Unternehmen innerhalb der EU und ebenso in Drittländern zu beachten (Vgl. https://www.datenschutz.org/eu-datenschutzgrundverordnung/). So bedarf es beispielsweise der expliziten Einwilligung zur Newsletter-Anmeldung mittels Checkbox. Verbindlich wird das Thema mit dem anstehenden Inkrafttreten der neuen DSGVO am 25. Mai 2018.

eCommerce-System

Wie bereits im vorangegangenen Kapitel zum Verkauf erwähnt, dient das Kongress-Paket der Finanzierung des Online Kongress. Demzufolge muss ein geeignetes System genutzt werden, über welches der Verkauf abgewickelt wird. Auch in diesem Bereich gibt es natürlich vielfältige Lösungsansätze für die Realisierung.

Eine Möglichkeit wäre die Umsetzung über einen eigenen Online-Shop mit gleicherzeitiger Anbindung eines Affiliate-Systems. Eine solche Alternative gestaltet sich jedoch fast immer als zu Kosten-instensiv hinsichtlich Implementierung und den zusätzlichen rechtlichen Regulatorien, die alle beachtet und eingehalten werden müssen. Als Shop-Betreiber muss sich das Unternehmen um viele Dinge kümmern, die viel Aufwand, Zeit und natürlich Kosten in Anspruch nehmen. Hierunter fallen u.a. folgende Aufgaben:

  • Rechnungsstellung / Stornierungen / Mahnungen
  • Zahlungsabwicklung
  • Rechtliche Rahmenbedinungen zu AGB, Widerruf, Bereitstellung der digitalen Inhalte
  • Kommunikation per E-Mail
  • Datenschutz
  • Weiteres

Darum empfiehlt sich die Verwendung einer Drittanbieter-Software, welche möglichst viele der oben genannten Anforderung abdeckt. Auch hier gibt es mehrere Anbieter wie Affilicon, Shareit, Elopage oder Digistore24, welche geeignet sind.

Das am häufigsten verwendete System ist Digistore24, welches auch ich diesbezüglich allen Online Kongress Veranstaltern empfehle. Der Grund hierfür liegt an der Art des Dienstleisters. Während sich bei Elopage der Kunde selbst um die Themen wie Rechnungsstellung, Widerrufe  usw. kümmern muss, arbeitet Digistore24 nach dem Reseller Modell. Das bedeutet, dass Digistore24 zuerst die Produkte des Anbieters (hier des Online Kongress Veranstalters) kauft und er diese wiederrum an den Endkunden verkauft. Somit muss sich als Veranstalter um deutlich weniger Aufgaben gekümmert werden.

Hinzu kommt der Vorteil, dass Digistore24 ein integriertes Affiliate-System mitbringt, anhand dessen Affiliate Partnerschaften sogar automatisch ohne explizite Einladung hergestellt werden können. Durch Generierung eines individuellen Affiliate-Links können Partner die Produkte des Kongress-Veranstalters einfach und unkompliziert bewerben. Sollte später ein Interessent ein Kongress-Paket erwerben, der ursprünglich über den Afilliate Link kam, so wird dem Partner automatisch die Provision für den Kauf zugeordnet.

Für den Verkauf eines Paketes über Digistore24 fallen natürlich auch Gebühren an, damit sich der Verkaufsanbieter finanzieren kann. Abgerechnet wird hierbei pro verkauftem Produkt. Für jeden Verkauf wird eine Provision von 7,9 % + 1 EUR Transaktionsgebühr erhoben.

Schlussendlich kann man sich als Online Kongress Veranstalter also auf seine Kernkompetenzen bzgl. des Verkaufs konzentrieren.

Anfallende technische Aufgaben sind u.a.:

  • Allgemeine Einstellungen zum Verkauf vornehmen
  • Produkt(e) konfigurieren (Preis, Provision, Banner, Bilder usw.)
  • Bestellformular erstellen (Texte, Bilder, Grafiken)
  • Zahlungsoptionen
  • Affiliate Einstellungen anpassen

Outsourcing

Um den großen Umfang an Aufgaben bewältigen zu können empfiehlt es sich Teile der Umsetzung auszulagern und von extern realisieren zu lassen. Ein Online Kongress ist im Normalfall auch ein Event, welches nicht über 1 Jahr und mehr im Voraus geplant und umgesetzt wird, sondern möchte auf Grund der Dynamik der Community und dem Wettberwerb auch verhältnismäßig rasch geplant und realisiert werden. Hat sich ein Thema herauskristallisiert und ist dieses als Wettbewerbs-fähig einzustufen, so sollte die Umsetzung auch zeitnah erfolgen.

Das Ausmaß des Outsourcings ist natürlich insbesondere auch von den Technik bzw. den Marketing Kenntnissen abhängig.

Mögliche Aufgaben die ausgelagert werden können sind u.a.:

  • Banner-Design
  • Produktion von Videos / Interviews + Trailer + Audios
  • Auswahl und Einrichtung Domain + Website Hosting
  • Auswahl + Einrichtung Video Hosting + Konfiguration
  • Website-Design + Erstellung + Member-Bereich
  • Einrichtung + Automatisierung Newsletter-System
  • Konfiguration eCommerce System
  • Werbung (Facebook, TV, Sonstige)

Fazit

Der Beitrag hat veranschaulicht, wie das Online Kongress System funktioniert, welche Faktoren zum Erfolg eines Kongresses beitragen und welche Aufgaben im Rahmen der Realisierung umgesetzt werden müssen. Dazu wurden die wichtigsten Bestandteile bzgl. der technischen Realisierung aufgezeichnet und Faktoren zur Auswahl geeigneter Webanwendungen veranschaulicht. Marketing-Aspekte zu den Themen Werbung, Landingpages oder Newsletterkommunikation wurden angerissen, könnten jedoch auf Grund des inhaltlichen Umfangs einen weiteren eigenen Artikel füllen.

Bereits der Umfang der verschiedenen Disziplinen zeigt, dass für die Realisierung eines Online-Kongresses viel Aufwand eingeplant werden muss. Insbesondere Technik und Werbung erfordern im Detail Fachkenntnisse. Eine ausreichend große Teilnehmerzahl wird nichts nützen, wenn die Videos mit schlechter Qualität aufgezeichnet und anschließend laienhaft produziert wurden, da die Teilnehmer dann nicht bereit sind das Kongress-Paket zu kaufen. Auch muss die Technik durch Funktionalität und Stabilität punkten, da sonst spätestens die Kongress-Ausstrahlung zum Disaster wird. Genauso verhält es sich mit den Aspekten des Marketings. Um neue Teilnhemer gewinnen zu können, müssen gezielt Marketing-Maßnahmen umgesetzt werden, mit denen “Kongress-Neulinge” meist nicht vertraut sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Abo-Anbieter Herold

Nach dem Umzug meiner Familie von Deutschland in die Oststeiermark bei Fürstenfeld analysierte ich den Markt bzgl. vorhandener Anbieter aus dem Bereich Website-Design und -Erstellung. Hierbei begegnete mir ein österreichischer Anbieter namens Herold. Mein erster Kontakt beschränkte sich auf ein Firmenverzeichnis, welches sich offensichtlich einer hohen Beliebtheit und auch einem guten Ranking bei Google erfreut. Da ich meine neue Website natürlich auch vor Ort bekannt machen wollte, reichte ich einen Eintrag in das von Herold angebotene Firmenverzeichnis ein.

Wenige Tage später wurde der Eintrag bereits gelistet und war mittels Suchmaschine gut auffindbar. Nach Eintragung meiner Firma ins Verzeichnis ergänzte ich noch ein paar Informationen zum Profil über den Mitgliederbereich von Herold. Was mir auf vielen Seiten des Anbieters auffiel, dass überdurchschnittlich oft auf den Kontakt per Telefon hingewiesen wurde.

Auf einer der Webseiten von Herold stolperte ich eher zufällig über einen SEO Check, den ich doch gerne bereitwillig ausführte, da ich natürlich auch ständig darauf bedacht bin, eventuelle Verbesserungen für meine Kunden und mich umzusetzen. Am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf einer Marketing Mitarbeiterin der Firma Herold. Diese sprach mich auf den eingereichten SEO Check an und schlug mir unmittelbar ihr “kleinstes” Paket zur Optimierung meiner Website vor. Dies wären insgesamt ca. 4 Stunden Arbeit, die in die OnSite Optimierung meiner Seite von einem Spezialisten investiert werden würden, natürlich mit persönlicher telefonischer Absprache ganz nach meinen Bedürfnissen. Für “nur” etwas über 2000 EUR  bekäme ich diesen “exklusiven” Service. Natürlich könne ich auch größere Pakete in Anspruch nehmen. Ich lehnte dankend ab, da mit diesem Budget bereits eine komplette kleinere Webseite in sehr guter Qualität realisiert werden kann. Trotzdem wollte ich gerne mehr Details über die angebotenen Dienstleistungen von Herold erfahren und bat die Mitarbeiterin um mehr Informationen per E-Mail. Schnell musste ich allerdings feststellen, dass hierfür keine Bereitschaft bestand und mich bis heute auch kein klar definiertes schriftliches Angebot erreichte.

Das Abo-Modell – Website-Nutzung auf Raten

Ich studierte ein wenig die dargebotenen Produkte im Hinblick auf Website-Design und Hosting. Geworben wird mit: “professionell, individuell und kostengünstig”. Ein Verkaufsmodell, bei welchem der Kunde also ein Abo über 36 Monate abschließt und monatlich eine Rate zahlt. Der Anbieter finanziert somit seine Software-Entwicklungskosten durch einen wiederkehrenden Beitrag über einen fixen Zeitraum hinweg, vor allem mit der Absicht, dass der Kunde auch über die 3 Jahre hinaus die Dienstleistung bucht. Es stellte sich für mich heraus, dass dem Kunden allerdings bei dem Herold-Abo kaum eine andere Alternative bleibt.

Das Service-Provider zunehmend auf ein Abo-Modell umsteigen, dürfte den meisten mittlerweile bekannt sein. Software-Anbieter wie Adobe haben bereits vor einiger Zeit diesen Schritt gewagt und sind von einmaligen Kauf-Lizenzen auf monatliche Abos gewechselt. Grundsätzlich spricht auch nichts gegen dieses Modell, sofern für den Käufer transparent dargestellt wird, welche Leistungen und welche Rechte ihm bei der Verwendung der Software zustehen. Die Themen Online-Recht und Urheberrecht sind jedoch den wenigsten Menschen geläufig.

“Das Urheberrecht ist das Recht des „Schöpfers“ an dem „Werk“, das er geschaffen hat. Er ist der Einzige, der bestimmen kann, was mit diesem „Werk“ geschieht.” (Quelle: www.justiz.gv.at)

Doch warum ist das Thema Urheberrecht hier so relevant? Bei der Realisierung einer Webseite gibt es mehrere Bestandteile, die schlußendlich ein großes Ganzes ergeben. Hauptbestandteil moderner Homepages sind sogenannte Content-Management-Systeme (CMS), die eine getrennte Pflege von Inhalten und Programmcode (Quellcode) ermöglichen. Hinzu kommen Gestaltung und Design, um eine Website nach außen optimal zu präsentieren. Die Website als solche unterliegt nicht dem Urheberschutz (Quelle: www.internet4jurists.at). Jedoch unterliegen Bestandteile wie das zuvor angesprochene CMS – durch welches die Website eine Einheit bildet – dem Urheberrecht.

An dieser Stelle kommt nun das Abo-Modell ins Spiel. Auf was lässt sich der Kunde ein, wenn er eine Website auf Basis eines solchen Abos beaufragt? Diese Frage beantwortet ein Blick in die sehr klein geschriebenen AGBs der Firma Herold. Diese weisen daraufhin, dass Herold “sämtliche Urheber- und sonstige Immaterialgüterrechte an der CMS-Applikation und an den darüber generierten Websites” gehören. Dies betrifft: “Gestaltung, Aufbau, Design, Quellcode und von HEROLD bereitgestellte Inhalte(…)” (Quelle: §2 AGB_CMS_Applikation_V19_20170522.pdf). Dem Kunden wird lediglich ein zeitlich begrenztes einfaches Nutzungsrecht für die Dauer der Vereinbarung bzw. des Abos zugestanden. Auf deutsch: Sollte sich der Kunde irgendwann dazu entscheiden, seine Website bei einem anderen Anbieter hosten zu wollen, so darf er dies nicht, weil es ihm die vertraglich geschlossenen Vereinbarungen mit Herold untersagen. Ergo: Eine Neugestaltung bzw. Erstellung der Homepage wäre nötig, da auf das vorhandene CMS nicht mehr zugegriffen werden darf. Gleichermaßen verhält es sich mit den erstellten Inhalten wie Fotos, Texten und Grafiken. Auch hier gestattet Herold seinen Kunden eine ausschließliche Nutzung auf den von ihnen erstellten Websites. Nachfolgender Auszug zur Vertragslaufzeit bringt den Sachverhalt auf den Punkt:

“Mit Beendigung des Vertrages erlischt das Recht zur Nutzung der CMS-Applikation sowie der mittels der CMS-Applikation erstellten Websites und deren Hosting; eine Weiterverwendung bzw. Mitnahme der über die CMS-Applikation erstellten Websites, deren Gestaltung, Text, Design und Inhalten nach Vertragsbeendigung ist aufgrund bestehender Urheberrechte ausgeschlossen.” (Quelle: §7 AGB_CMS_Applikation_V19_20170522.pdf )

Dies bedeutet, dass auch vom Kunden selbst geschriebene Texte und Bilder nicht mehr dem ursprünglichen Urheberrecht unterliegen, sobald diese auf der, per Abo-genutzten, Homepage integriert sind.

Folgen einer Kündigung des Herold-Abos

Der Kunde muss sich darüber im Klaren sein, dass eine Website insbesondere erst mit der Zeit an Stärke gewinnt und im Ranking bei Google aufgrund verschiedener Kriterien – wie z.B. Backlinks, Website-Alter oder Keyword optimierter Inhaltsseiten – aufsteigt. Die fehlende Möglichkeit des Umzugs bzw. der Pflege der Website durch einen anderen Anbieter bindet den Kunden dauerhaft an das oben erwähnte Abomodell und zwingt ihn quasi dazu, das Abo aufrechtzuerhalten. Wichtig ist somit vor Abschluss eines solchen Vertrages genau zu erwägen, ob die Bereitschaft vorhanden ist, den monatlichen Abo-Beitrag so lange zu bezahlen, wie die Notwendigkeit einer Webseite besteht. Und generell besteht diese Notwendigkeit über viele Jahre – vor allem bei Unternehmern, die zunehmend mehr Kunden generieren. Hiermit bindet man sich an vorgegebene Strukturen wie das Hosting oder auch den Support an eine Firma. Nach Kündigung verliert man das Nutzungsrecht und muss die Neugestaltung und Implementierung der eigenen Website erneut in Auftrag geben. Erschwerend kommt hinzu, dass insbesondere auch die Texte nicht 1:1 wiederverwendet werden dürfen, da Herold das Urheberrecht diesbezüglich für sich beansprucht.

Auch das Thema Domain gestaltet sich bei Buchung über den Anbieter Herold als sehr diffizil. Im Standard Website-Paket ist bereits eine Wunschdomain inkludiert. Allerdings erhält nicht der Kunde bei Registrierung der Domain sämtlich Rechte, sondern die Firma Herold. Hinzu kommt, dass diese Rechte auch nach Kündigung des Abos weiterhin bei Herold verbleiben. Selbst wenn sich der Kunde also für eine Neugestaltung und Implementierung seiner Website entscheidet, so ist dies nicht ohne weiteres unter der bisher verwendeten und registrierten Domain möglich. Hierfür muss diese kostenpflichtig übernommen werden. Auszug aus den AGBs (Quelle: §9 AGB_CMS_Applikation_V19_20170522.pdf):

Eine Übertragung der Rechte an der Domain auf den Kunden während oder nach Beendigung der Vereinbarung mit HEROLD ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung von HEROLD kostenpflichtig möglich.
Aktuell kann ich keine Aussage dazu treffen, inwiefern Herold hier bzgl. der Zustimmung seinen Kunden entgegenkommt. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass bei Buchung eines Zusatzproduktes (Domain-Pack) der Kunde die vollständigen Rechte an der registrierten Domain erhält. Hierfür fällt ein zusätzlicher jährlicher Beitrag von 80,- EUR an (Stand: August 2017).
 

Fazit

Zum Abschluss soll folgendes Rechenbeispiel kurz erläutern, welche Kosten für eine kleinere Webseite über den Abo-Zeitraum hinweg entstehen. Das Basispaket “Webdesign per Telefon” kostet 690 € EUR pro Jahr. Dieses beeinhaltet 3 Content-Seiten (Seiten mit Inhalten – wie z.B: Firmenprofil oder Dienstleistungen), was dem Durschnittskunden im Normalfall nicht genügen wird. Stellt sich der Kunde nämlich auf einer eigenen Seite selbst vor und präsentiert seine Dienstleistungen und seine Firmenphilosophie, sind 3 Inhalts-Seiten schnell überschritten. Für 5 zusätzliche Content-Seiten stellt Herold jedoch weitere 190 EUR pro Jahr in Rechnung. Somit lässt sich für insgesamt 8 Content-Seiten folgende Kostenaufstellung durchführen:
LeistungPreis pro Jahr
Webdesign per Telefon (inkl. 3 Conten-Seiten)690,- EUR
5 zusätzliche Content-Seiten190,- EUR
Gesamt880,- EUR

Bei einer Mindestvertragslaufzeit von 3 Jahren investiert der Kunde also 2640,- EUR und bindet sich dauerhaft an den Anbieter. Dieser hat keine Möglichkeit nach Ablauf der Vertragslaufzeit seine bestehende Website zu einem anderen Hosting-Anbieter umzuziehen, da sämtliches Nutzungsrecht nach Kündigung erlischt. Auch die Inklusiv-Domain gehört nicht dem Kunden selbst, sondern er müsste diese nach Vertragsende Herold kostenpflichtig abkaufen. Die Modalitäten hierfür erscheinen weder transparent noch sicher. Zu allem Überfluss können bisher verwendete Texte und Grafiken nicht auf der neuen Website verwendet werden, da die Urheberrechte bei Herold liegen.

Bereits im vorherigen Kapitel wurde angesprochen, dass eine Website erst mit zunehmender Zeit und natürlich auch aufgrund von Keyword- und Text- Optimierungen der einzelnen Seiten an Stärke gewinnt. Während bis dato aufgebaute Backlinks oder Socials Signs durch die Mitnahme der bisher verwendeten Domain bewahrt werden können (Off-Site-Optimierungen), wirkt sich der Wegfall Keyword optimierter Inhalts-Seiten und weiterer Elemente (On-Site-Optimierungen) negativ auf die Bewertung durch die Suchmaschine aus.

Abschließend sei erwähnt, dass das angebotene Produktmodell der Firma Herold auf den ersten Blick lukrativ und überzeugend erscheint. Der Kunde nimmt sich jedoch jede Möglichkeit der Flexibilität im Hinblick auf die Auswahl seines Web-Dienstleisters und Hostinganbieters. Gleichzeitig überträgt er implizit durch Vertragsabschluss und Erfüllung dessen seine Urheberrechte auf einem höchst bedenklichen und fragwürdigen Weg an die Firma Herold. Für unwissende Kunden enttarnt sich der abgeschlossene Vertrag als intransparente Einbahnstraße, aus welcher kein Weg mehr zurückführt. Insbesondere wenn ein Webauftritt längerfristig (ab ca. 2 Jahre) aufgelegt werden soll und nur normale bis wenige Änderungen anstehen, wird das Abomodell auf Dauer zum Kostenfaktor.