Hier finden sich meine Blog-Artikel zum Thema Webanwendungen und Webapplikationen.

Mehr als nur Homepage Design – Worauf es wirklich ankommt

 

Homepage Design – einfach war gestern


Wer vor 20 Jahren eine eigene Hompage für sein Unternehmen benötigte, musste sich weitaus weniger Gedanken über einzelne Fachgebiete machen, als es heute der Fall ist. Während zur damligen Zeit noch statische Inhalte wie Bilder und Texte, kombiniert mit einer soliden Technik aus HTML ausreichend waren, sind die Anforderungen an eine Webseite heute enorm gewachsen.

Technologien wie Javascript, PHP, HTML5 und CSS sorgen für dynamische Inhalte und ermöglichen optimale Formatierungen und eine optisch überzeugende Anzeige der Webseiten. Während die Darstellung der Homepage damals fast ausschließlich für max. 2 verschiedene Browser (Internet Explorer und Netscape) und den Desktop PC genügten, sind die Anzeige-Möglichkeiten heute durch unterschiedlichste Browser Versionen und Endgeräte (Viewports) äußerst vielfältig geworden. Mobilität ist in den letzten Jahren massiv in den Vordergrund gerückt.

Auf die zunehmende Komplexität reagieren Anbieter wie Wix oder Jimdoo mit Homepage-Baukästen, die ihren Kunden versprechen, dass diese ihre Websites möglichst optimal selbst gestalten und umsetzen können. Hierbei bleiben jedoch Fachgebiete auf der Strecke, die sich nicht durch Standard-Lösungen abdecken lassen. Der zunehmende Wettbewerb im Internet zwingt vor allem Unternehmen, sich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu beschäftigen.

Dieser Artikel soll einen Überblick geben, welche Bereiche heutzutage eine zunehmend vordergründige Rolle spielen und zum ganzheitlichen Erfolg einer Internet-Präsenz beitragen.

Alleinstellungsmerkmale


Auf Grund der standardisierten Möglichkeiten mittels Baukastensystem eine Website zu erstellen, wirken heute viele Internet-Präsenzen austauschbar. Dies beginnt bei den verwendeten Farbschemas und setzt sich bei einheitlichen Headern mit Bild fort. An dieser Tatsache ist auf den ersten Blick nichts auszusetzen, sofern es sich um ein privates oder Vereinsprojekt handelt, welches nicht wirtschaftlich bzw. Gewinn-orientiert planen muss.

Spätestens jedoch wenn es darum geht, sich von der Konkurrzenz abzuheben, ist ein einfaches Homepage Design nicht mehr ausreichend. Der Besucher soll sich an Ihre Homepage ergo Firma erinnern und einen möglichst positiven Gesamteindruck gewinnen. Die Website kann hier mit einem Schaufenster verglichen werden, welches 24h geöffnet hat und ansprechend und einladend gestaltet sein sollte.

Wiedererkennungswert und Corportate Design

Zu einem professionellen Auftreten gehören Wiedererkennungsmerkmale. Eines der wichtigsten ist das Logo der Firma. Hat dieses einen hohen Wiedererkennungswert, so finden neue Kunden auch im realen Leben leichter zu Ihnen, da sie sich beispielsweise an Ihr Logo auf der Webseite erinnern.

Ebenso verhält es sich mit einem einheitlichen und durchgängigen Farbschema, einer einheitlichen Schrift und grundlegenden Design-Motiven über alle Medien hinweg. Der auch mit Corporate Design bezeichnete Ansatz soll dafür sorgen, dass beispielsweise Ihre Facebook Fanpage, Ihr Youtube-Kanal, Ihre Homepage und Ihre Flyer bzgl. des Erscheinungsbildes wiedererkannt werden. U.a. können dadurch neue Produkte deutlich einfacher mit Ihrer Firma von Ihren Kunden assoziiert werden.

Individualität und Konzept

Einer der wichtigsten Punkte ist die Individualität ihres Internet-Auftritts. In einer stark touristisch orientierten Region findet sich ein hoher Wettbewerb um neue Hotelgäste. Ein Hotel wird sich hier nicht aus der Masse abheben, indem es seine Zimmer mit einfachen Bildern darstellt und seine Preise auf der Website ausweist. Vielmehr benötigt es sowohl real, als auch auf der eigenen Website Angebote, die es von seinen Konkurrenten unterscheidet.

Ein Hotel z.B., welches sich als Konzept eine Ausrichtung auf Kinderfreundlichkeit erarbeitet hat, hätte z.B. unterschiedliche Aktivitäten mit Standorten für Kinder im Angebot, wo sich diese austoben und vergnügen könnten – angefangen beim Safari Spielplatz, über die Event-Betreuung mit Kinderdisco bis hin zum Indoor Klettern – und kann dies gezielt auf der Homepage präsentieren.

Interaktion und Funktionalität

Um das zuvor beschriebene Angebot optimal darstellen zu können, könnte eine interaktive Heatmap für die verschiedenen Aktivitäten auf der Homepage umgesetzt werden. Eine klickbare Übersichtskarte der Standorte mit Hovereffekt könnte zu näheren Beschreibungen der Aktivitäten führen. Auf den einzelnen Seiten der Aktivitäten bzw. Standorte könnten u.a. Videos eingebettet sein, welche die Aktivitäten vorstellen und die Kinder beim Spielen, Tanzen und Klettern filmen.

Interaktive Elemente sind also ein entscheidender Faktor, damit das Interesse der Besucher geweckt wird und sich diese nicht auf Ihrer Seite langweilen. Während online Buchungssysteme für Hotelzimmer mittlerweile zum Standard gehören, ließe sich der Online-Service für Hotelgäste beliebig mittels Features erweitern. Ein Tisch-Reservierungssystem für Themen-Abende ist genauso vorstellbar wie eine online Bestellfunktion für die Lieferung von Mahlzeiten in das Hotelzimmer.

Mobilität der Nutzer


Aktuelle Beobachtungen im Hinblick auf die verwendeten Engeräte der Homepage Besucher zeigen, dass die Nutzer von Desktop-PCs weiter auf dem Rückzug sind. Mittlerweile surfen anhand eigener Beobachtungen 50% der Besucher mittels Smartphone oder Tablet, wobei die Smartphone Nutzer den Großteil einnehmen.

Responsive Homepage Design

Wer sich bereits mit dem Thema mobiles Surfen befasst hat, dem sollte das Wort responsive bekannt sein. Ein Homepage Design ist responsive, wenn es sich an die Eigenschaften des Engeräts anpassen kann (insbesondere hinsichtlich Darstellung und Anordnung von Elementen). Ein einfaches Beispiel ist eine Inhalts-Seite die aus zwei Spalten besteht. In der linken Spalte befindet sich Text und in der rechten Spalte ein Bild. Bei einer Webseite, welche nicht den Ansatz responsive verfolgt, wird z.B. auf einem Smartphone das Bild in der rechten Spalte erst dargestellt, nachdem der Nutzer mit dem Finger dorthin wischt. Oder die beiden Spalten werden viel zu klein und ebenso unlesbar nebeneinander angezeigt. Beim responsive Homepage Design hingegen wird nur die linke Spalte mit Text auf dem Smartphone angezeigt und und die rechte Spalte nach unten umgebrochen, so dass die Elemente nacheinander durch scrollen erreichbar sind. Die korrekte Darstellungsgröße bleibt erhalten.

Qualitätssicherung für Webseiten

Sollte also ein Besucher Ihrer Webseite auf seinem Handy nicht optimal surfen können, so wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit abspringen und Ihre Seiten verlassen. Umso wichtiger ist es, dass das Homepage Design für die Nutzung unterschiedlicher Endgeräte (Viewports) geeignet ist. Dementsprechend ist es also für Inhaber einer Website von Bedeutung sicherstellen zu lassen, dass auf verschiedenen Engeräten einerseits die Darstellung bzw. Anzeige in Ordnung ist und andererseits auch die Funktionalitäten nach Vorgabe arbeiten.

Größere Unternehmen lassen Ihre Internet-Präsenzen und dahinter befindlichen Applikationen professionell Qualitätssichern. Diese sind auf Grund Ihrer Geschäftslogik und verschiedensten Technologien deutlich komplexer als Webanwendungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Deshalb werden u.a. deren Funktionalitäten mittels manueller und automatisierter Software-Tests verifiziert. Dadurch kann ein reibungsloser Betrieb auf unterschiedlichen Endgeräten, Betriebssystemen und Browsern sichergestellt werden.

Mobile first

Neuere Ansätze zur Website-Entwicklung verfolgen mittlerweile die Strategie “Mobile first”, bei welcher primär für Mobilgräte entwickelt wird. Das Homepage Design wird hierbei im ersten Schritt gezielt auf Endgeräte wie Smartphones ausgerichtet. Erst später wird die Anzeige-Variante für Desktop-Geräte ergänzt. Grundtenor dieses Ansatzes ist eine Beschränkung auf das Wesentliche einer Internet-Präsenz. Hierbei stehen insbesondere auch die Aspekte wie Performance (Ladezeiten) und schlanker Quellcode im Vordergrund.

Kurzlebigkeit und Integration

Soziale Netzerke wie Facebook oder LinkedIn tragen zunehmend dazu bei, dass sich das klassiche Surfverhalten verlagert. Während früher Homepages der Hauptanlaufpunkt für Internet-Besucher waren, bilden heute Netzwerke wie Facebook oder Youtube den primären Einstieg für den Internetnutzer. Dies wird weiterhin durch die Nutzung von Apps auf dem mobilen Endgerät begünstigt. Informationen werden also aus Nutzersicht zunehmend an anderen Stellen im Unterschied zur klassichen Homepage gesucht.

Absprungverhalten und Navigation

Gleichzeitig verkürzt sich die Aufmerksamkeitsdauer auf den jeweiligen Seiten durch Zeitmangel und Stress der Nutzer. Abgelenkt durch die vielen Probleme und Aufgaben des realen Lebens, erwarten die Nutzer Informationen möglichst schnell und effektiv zu finden. Sollte diese Erwartungshaltung nicht erfüllt werden, so springt der Nutzer sofort ab. Ziel eines modernen Homepage Design sollte es also sein, dem Besucher die Informationen dort bereit zu stellen, wo er sie auch erwartet. Alternativ muss ihm ein möglichst benutzerfreundlicher Weg dorthin aufgezeigt werden. Klassiche Menülinks mit relevanten Seiten sind deshalb schon längst nicht mehr ausreichend. Der Nutzer sollte u.a. durch Funktionen wie Suche, Navigation mittels Breadcrumbs und gut integrierte und auffällige Sitelinks unterstützt werden.

Vernetzung von Seiten und Shareing

Auch die Integration zwischen sozialen Plattformen ist sehr wichtig. Verkaufe ich beispielsweise Produkte über meine Homepage oder meinen Online-Shop so kann ich auf Facebook meine hinterlegten Produkte direkt mit den Produktseiten auf meiner Webseite verknüpfen. Potentielle Interessenten finden somit den kürzesten Weg für den Einkauf und müssen nicht umständlich dorthin navigieren.

Umgekehrt lässt sich diese Integration natürlich auch für Besucher auf der eigenen Webseite nutzen. Um zu verhindern, dass Besucher die eigene Seite verlassen und über andere Quellen wie Youtube oder Google nach einem Inhalt suchen, können z.B. Themen-relevante Videos auf Seiten eingebettet werden.

Sollten Inhalte den Nutzern gefallen, so sollten diese auf einfachem Wege anderen Nutzern geteilt werden können. Sharebuttons sind nützliche Werkzeuge um Informationen auf schnelle Art und Weise in anderen Netzwerken zu verbreiten. Der Schneeballeffekt des Teilens kann einen hochwertige Beitrag oder ein spannendes Video in kürzester Zeit hundert- bis tausendfach verbreiten und zur Popularität ihrer Webseite entscheidend beitragen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)


Was nützt einer Firma das beste Homepage Design, wenn deren Website nicht gefunden wird? Vor einigen Jahren waren die Suchalgorithmen von Google noch verhältnismäßig durchschaubar und stellenweise einfach gestrickt. Bei der Implementierung einer Webseite konnte beispielsweise für eine spezifische Seite ein Keyword relativ häufig verwendet werden (während der Inhalt sich um ein ganz anderes Thema drehte), was schon ausreichend dafür war, dass die Seite innerhalb der Suchergebnisse weiter oben zu finden war.

Auch heute entscheiden Algorithmen über den Rang einer Seite bzgl. der Suchergebnisse von Google. Die Regeln sind jedoch komplexer und die Anzahl der Faktoren für ein besseres Ranking umfassender geworden. Um bei Google einen höheren Anzeige-Rang zu erhalten werden mittels SEO zwei Optimierungsstrategien verfolgt. Grundsätzlich wird zwischen OnSite und OffSite Optimierung von Webseiten unterschieden.

Bei der OnSite Optimierung werden inhaltliche, technische und strukturelle Aspekte der Homepage betrachtet. U.a. werden z.B. Texte und Metainformationen so optimiert um im Hinblick auf einen Suchbegriff (Keyword) ein möglichst gutes Ranking bei Google zu erreichen. Beispielsweise wird darauf geachtet, dass ein relevantes Keyword in der Überschrift der Seite oder des Beitrags Verwendung findet. Die Offsite-Optimierung hingegen verfolgt das Ziel durch externe Faktoren, die das Ranking beinflussen, eine höhere Position bei Google zu provozieren. Beispielsweise hat die Anzahl der auf die eigene Website verweisenden Domains (Domain Authority) eine Auswirkung darauf.

OnSite-Optimierungen

Bei der Umsetzung einer Website bzw. dessen Design wird idealerweise OnSite Optimierung betrieben. Hierbei stehen u.a. die einzelnen Seiten mit Ihren Textformulierungen im Vordergrund. Das Unternehmen muss sich darüber im Klaren sein, welche Zielgruppe es erreichen möchte, um die eigenen Dienstleistungen vorzustellen bzw. verkaufen zu können. Im Hinblick auf dieses gesetzte Ziel muss also eine Seite darauf ausgelegt werden, nach was für Suchbegriffen Interessenten, Käufer oder Kunden suchen, damit sie genau Ihre Seite unter den Suchergebnissen von Google möglichst weit oben finden. Diese Art der Suche wird auch organische Suche genannt. Je relevanter eine Seite im Hinblick auf das Suchwort, umso höher wird sie in den organischen Suchergebnissen gelistet.

Überschriften, Textlänge, Keyword-Dichte oder auch Meta-Beschreibungen spielen in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Hinzu kommen – wie bereits weiter oben erwähnt – technische Faktoren. Die Ladezeit einer Webseite (Performance) ist ein wichtiger Indikator für die Benutzerfreundlichkeit. Kein Besucher möchte lange warten, weshalb Google dieses Merkmal auch in seiner Rangfolgenberechung einbezieht.

OffSite-Optimierungen

Mindestens genauso relevant ist die oben erwähnte Off-Site Optimierung. Insbesondere nach Abschluss des Homepage Design fängt der Lebenszyklus einer Webseite erst richtig an. Im Normalfall ist die Domain im Internet unbekannt. Eine Homepage erhält erst ein gewisses Vertrauen und eine entsprechende Relevanz bei Google, wenn sie auch auf anderen Seiten erwähnt bzw. verlinkt wird. Das genannte Vorgehen wird auch als Linkbuilding bezeichnet.

Ein erster Schritt, um eine Website also bekannter zu machen, besteht darin, sie anfangs in einigen Verzeichnissen einzutragen. Hierfür können im speziellen Firmenverzeichnisse genutzt werden. Insbesondere ein Eintrag in Google My Business ist für Unternehmen empfehlenswert, da Ihr Unternehmen bei Suchen von Nutzern in deren Umkreis innerhalb der Suchergebnisse auf der ersten Seite vorgeschlagen werden kann.

SEO Studie

Laut einer aktuellen SEO Studie aus dem Jahr 2017 des rennomierten Unternehmens SEMrush sind folgende Faktoren am meisten wichtig für das Google Ranking einer Webseite:

(Absteigend von wichtig nach weniger wichtig)

  • Direkte Webseiten-Besucher
  • Aufenthaltsdauer auf der Seite
  • Aufgerufene Seiten pro Sitzung
  • Absprungrate
  • Gesamtanzahl der auf die Homepage verweisenden Domains
  • Gesamtanzahl der Backlinks
  • Gesamtanzahl der auf die Homepage verweisenden IPs
  • Gesamtanzahl der follow-Backlinks
  • Inhaltslänge
  • Webseiten Sicherheit (https)
  • Gesamtanzahl der Ankerlinks
  • Keyword im Text (Body)
  • Keyword-Dichte
  • Keyword im Titel
  • Keyword in der Meta-Beschreibung
  • Video auf der Seite

Anhand der Studie wird deutlich, das ein erheblicher Teil der relevanten Faktoren für ein gutes Google Ranking die Offsite-Optimierungen darstellen. Somit ist es nicht damit getan, das Homepage Design abzuschließen und danach auf neue Besucher zu warten. SEO ist ein kontinuierlicher Prozess der fortlaufend verfolgt werden sollte.

 

Die Technik

Die technischen Aspekte bei der Umsetzung eines Homepage Design wurden bereits in den vorangegangen Kapitel zu Teilen angedeutet. Das Thema Technik gestaltet sich insgesamt ebenso als sehr komplex, so dass ich nur auf ein paar wenige Details diesbezüglich eingehen möchte.

Vor einigen Jahren haderte die Internet-Community noch damit, grundsätzlich Javascript Code im Browser zuzulassen. Sicherheits-kritische Benutzer hatten solche Technologien im Browser explizit unterbunden.

Status quo

Heutzutage findet Javascript Code in fast jeder Website Verwendung, egal ob für Werbebanner Popups, Newsletteranbindungen oder Google-Analytics Tacking. Asynchrone Aufrufe ermöglichen adhoc Abfragen zu beispielsweise Standortdaten auf Google-Maps Karten, ohne dass die Website erneut geladen werden muss. Die Einsatzszenarien sind vielfältig und ermöglichen somit ein weitreichendes Spektrum an Features und dynamischen Funktionalitäten.

Ebenso ermöglicht die Verwendung von PHP oder ASP.NET in Verbindung mit HTML eine Server-seitige dynamische Auslieferung von Inhalten. Anzuzeigende Inhalte wie z.B. Blog-Beiträge können in Kombination mit einer dahinter liegende Datenbank automatisiert bereitgestellt und zur Anzeige gebracht werden. Um die optimale Anzeige kümmert sich der Entwickler schließlich mittels CSS und HTML, um ein responsive Homepage Design zu realisieren.

Um die Inhalte (Content) von der Technik zu trennen, werden heutzutage für fast jedes Website-Projekt sogenannte Content-Management-Systeme (CMS) verwendet. Während die Inhalte und Konfigurationen aus technischer Sicht vorwiegend innerhalb einer Datenbank persistiert werden, finden sich die zuvor angesprochene Programmlogik und die Formatierungsinformationen innerhalb von Dateien auf dem Webserver. Das CMS ermöglicht über eine Administrationsoberfläche sowohl Verwaltung von Inhalten und Design, als auch bestimmte Konfigurationen auf technischer Ebene.

Technischer Trend

Doch auf welche Aspekte sollte bei der technischen Umsetzung zunehmend geachtet werden?

Da der Trend, wie bereits im Kapitel “Mobilität der Nutzer” erwähnt, sich fortwährend weiter Richtung Smartphone bzw. Tablet entwickelt, spielen die Faktoren Übersichtlichkeit, Benutzbarkeit und Performance immer mehr eine Rolle. Um eine entsprechende Übersichtlichkeit zu gewährleisten könnten die Entwürfe des Designs auf das Smartphone ausgerichtet werden.

Anstatt Javascript ist es beispielweise sinnvoll, HTML5 zu nutzen. Der Programmieraufwand und überflüssiger Quellcode sollten reduziert werden, indem sich auf das Wesentliche konzentriert wird. Insbesondere große Grafiken bzw. Bilder erfordern lange Ladezeiten. Eine Optimierung mittels Skalierung und Komprimierung der Bilder vorab sollte diesbezüglich zum Standard gehören.

Optimierungsmöglichkeiten

Darüber hinaus ergeben sich natürlich viele weitere Optimierungsmöglichkeiten, die die Geschwindigkeit der Auslieferung einer Webseite beeinflussen. Nachfolgend ein Überblick über mögliche Maßnahmen, die sich gleichzeitig auch positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken:

  • Den Hosting Provider gezielt im Hinblick auf Serverstandort und Performance wählen
    • insbesondere Antwortzeiten der Server und Hardwareaustattung müssen beachtet werden – z.B. sind SSD Festplatten zu bevorzugen
  • Asynchrones Laden von Bildern realisieren
    • Bilder werden erst im Browser gerendert, wenn der Nutzer zur jeweiligen Stelle scrollt
  • Server-side Caching umsetzen
    • sehr effektiv wenn viele verschiende Nutzer auf die selben dynamisch erzeugten Inhalte von Seiten zugreifen wollen
  • Browser-side Caching umsetzen
    • Die Ladezeiten eines Benutzers können reduziert werden, indem häufig genutze Dateien wie CSS, Javascript, Bilder oder Ressourcen im Cache vom Browser abgelegt werden
  • GZIP Kompression implementieren
    • Seiten und Ressourcen können komprimiert werden, bevor sie gesendet werden
  • Javascript und CSS Dateien zusammenfassen
    • anstatt mehrere Dateien vom selben Typ vorzuhalten, kann ein gebündeltes File erstellt werden – http Requests können dadurch reduziert werden
  • Javascript asynchron oder verzögert laden
    • Javascript Code der eventuell das Rendern der Website blockiert, kann dadurch vorgebeugt werden

Backupmechanismus

Ein wichtiger Punkt der gerne vernachlässigt wird, ist das Thema Backup. Erst vor kurzem ist mir der Satz am Telefon begegnet. “Ich habe eine Homepage bei meinem Anbieter XY. Eines Tages wollte ich meinen Homepage-Baukasten benutzen und es ist nichts mehr zu sehen”. Die technische Umsetzung sollte es jederzeit ermöglichen, ein aktuelles Backup bzw. einen aktuellen Stand der Website wieder einspielen zu können. Es kann viele Gründe geben, warum eine Webseite nicht mehr online verfügbar oder ansprechbar ist. Die vermutlich unangenehmste Art ist es, als Inhaber einem Hacker-Angriff zum Opfer gefallen zu sein. Genau für diesen Umstand sollten Sie gewappnet sein. Insbesondere für Online-Shops bzw. eCommerce Unternehmen kann dadurch ein hoher wirtschaftlicher Schaden entstehen, den es zu verhindern gilt.

 

Inhalt und Marketing

Inhalte sind bildlich gesprochen die tragenden Mauern einer Webseite. Folgende grundlegenden Fragen in Bezug auf den Inhalt sollte sich jede Firma stellen, sofern Sie über Ihren eigenen Internet-Auftritt nachdenkt:

Welche Inhalte möchte ich grundsätzlich auf meiner Webseite präsentieren?

Viele Webseiten sind auch heute noch austauschbar, da sich u.a. die Inhalte nur geringfügig unterscheiden. Bei mehreren Konkurrenten werden ein paar Sätze heraus kopiert und hier und da ein wenig umformuliert. Persönlichkeit und Individualität sind ein Fremdwort. Mit zunhemender Bekanntheit und Größe einer Firma oder einer Organisation verschiebt sich die Wichtigkeit der Inhalte ein wenig nach unten. Andere Faktoren wie die Vermittlung von Emotionen oder Markenbekanntheit rücken in den Vordergrund. Jedoch gilt insbesondere für Neugründer und Startups, dass die Inhalte sich von den Mittbewerbern deutlich unterscheiden sollten. Besucher müssen den Mehrwert der Information, der Dienstleistung oder des Produkts erkennen, damit diese zu neuen Kunden werden können.

Wie kann ich diese Inhalte so darstellen, dass Sie gefunden werden?

Natürlich gibt es viele Strategien, damit Ihre Inhalte auf der Homepage gefunden werden. Das Kapitel Suchmaschinenoptimierung hat bereits einen Einblick darüber gegeben, wie mittels OnSite-Optimierung spezifische Seiten bzgl. des Google Rankings aufsteigen können. Der Prozess der OnSite Optimierung kann professionell von einer SEO Agentur unterstützt werden, ist allerdings für Neugründer keine günstige Angelegenheit.

Neben der Strategie neue Besucher durch SEO zu akquirieren, gibt es natürlich weitere Maßnahmen, die insbesondere in den Bereich des (Online)-Marketings fallen.

Dazu gehören u.a.:

  • Beiträge bzw. Artikel mit Website-Links in Sozialen Netzwerken verfassen
  • Online-Werbung im Google-Netzwerk – Such- und Displaynetwork Kampagenen (Ad Words)
  • Online-Werbung in Social Networks wie z.B. Facebook, LinkedIn oder Youtube
  • Klassische Werbemittel mit Werbung für Ihre Webseite (Flyer, Plakate, Autowerbung, Aufsteller usw.)
  • Newslettermarketing
  • und weitere

Wie relevant sind diese Inhalte für meine Interessenten oder Kunden?

Bereits im Kapitel SEO ist anhand einiger Stellen deutlich geworden, wie wichtig die Inhalte auch für das Ranking bei Google sind, damit Besucher den Weg zu Ihrer Website finden. Doch was nützen Ihnen viele Besucher, wenn diese nicht finden, nach was sie eigentlich suchen? Nehmen wir an, das im ersten Absatz beschriebene Hotel mit Ausrichtung auf Kinderfreundlichkeit hat eine Seite auf seiner Website die den erwähnten Safari Spielplatz näher beschreibt. Die Seite wird jedoch vorwiegend von Interessenten gefunden, die sich für Hotels und Outdoor Safari interessieren. Jene Besucher werden Ihre Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder verlassen, da das Angebot nicht zu ihrer Erwartungshaltung passt. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung entsteht eine hohe Absprungrate. Absprungraten lassen sich z.B. mittels Google Analytics messen und sind ein wichtiger Indikator für die Relevanz.

Ein weiterer Faktor für die Relevanz ist der Umfang und die Aussagekräftigkeit der Inhalte. Über ein Thema kann natürlich viel geschrieben und gefachsimpelt werden, ohne dass inhaltlich tatsächlich etwas dem Leser transportiert wird. Genauso verhält es sich manchmal bei Marketing Texten, wo sich der Leser schlussendlich fragt, was denn nun die Vorteile des Produktes sind, oder inwiefern dieses ihm einen Mehrwert liefert. Sollte der Besucher den Eindruck erhalten, dass die vermitteltene Aussagen zu schwammig sind oder nur wenig Brauchbares vermitteln, so wird er die Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit verlassen. Genauso verhällt es sich, sofern er nicht ausreichend Informationen zu einem spezifischen Thema findet. Dann ist er dazu geneigt weitere Erklärungen an anderer Stelle einzuholen.

Wie kann ich diese Inhalte so darstellen, dass der Besucher sein Interesse in eine konkrete Handllungsabsicht in Bezug auf mein Unternehmen umwandelt?

Mögliche Handlungen sind z.B.:

  • nähere Informationen zu Produkten einholen
  • Dienstleistungen buchen (Seminare, Beratungen etc.)
  • Produkte einkaufen
  • Kontakt per E-Mail oder Formular aufnehmen
  • Anrufen

Grundsätzlich gilt es den Nutzer davon zu überzeugen aktiv zu werden, um beispielweise eine Anfrage per E-Mail oder Kontaktformular an Ihre Firma zu richten. Auch hier existieren viele Konzepte, um den Benutzer auf den Weg dorthin zu geleiten und möglichst dafür zu sorgen, dass dieser nicht abspringt. Kurze Wege im Hinblick auf das Homepage-Design zu den relevanten Informationen können ebenso dazu beitragen wie die Realisierung von kompakten Landingpages.

 

Fazit

Zusammenfassend ist zu bemerken, dass viele unterschiedliche Faktoren und Fachdomänen zum Erfolg einer Website beitragen. Ein solides Homepage Design ist hierbei nicht mehr ausreichend. Zunehmend wichtig werden Alleinstellungsmerkmale hinsichtlich interaktiver Features gegenüber der Konkurrenz gepaart mit einem durchgängigen Corportate Design über alle Plattformen hinweg.

Ein weiteres voranschreitenden des mobilen Surfverhaltens der Nutzer erfordert ein responsive Homepage Design oder sogar einen primären Mobile first Ansatz. Aspekte wie Benutzbarkeit, Qualität und Performance spielen in diesem Kontext eine entscheidende Rolle.

Eine gezieltere Bereitstellung der Informationen muss darüber hinaus beachtet werden, da die klassiche Website nicht mehr Einstiegspunkt Nummer 1 ist. Dem kann entgegengesteuert werden, indem u.a. soziale Netzwerke auf kurzem Wege verknüpft werden. Relevante und wichtige Inhalte sollten für das Teilen vorbereitet sein.

Immer mehr trägt die Suchmaschinenoptimierung zum Erfolg eines Homepage Design bei. Während bei der Implementierung unbedingt OnSite-Optimierung hinsichtlich Inhalten, Struktur und Technik betrieben werden sollte, dürfen nach GoLive der Webseite die OffPage Optimierungen nicht vernachlässigt werden. Eine geeignete Strategie zum Linkaufbau sollte kontinuierlich verfolgt werden.

Auch bzgl. der Technik werden auf Grund der steigenden Anzahl mobiler Nutzer Aspekte wie schlanker Quellcode und Performanceverbesserungen immer relevanter. Bewährte Konzepte wie Komprimierung von Bildern und Grafiken sowie ein verlässlicher Backupmechanismus sind weiterhin unerlässlich. Alle zuvor erwähnten Maßnahmen tragen darüber hinaus zusätzlich zur Suchmaschinenoptimierung bei.

Als eine der stärksten Säulen einer Homepage sind Inhalte einzustufen. Diese sollten sich hinsichtlicht Qualität und Relevanz deutlich von den Wettbewerbern abheben. SEO- und Marketing-Strategien müssen genutzt werden, damit die angebotenen Informationen, Dienstleistungen oder Produkte von Interessenten oder Kunden auch gefunden werden. Dabei ist zu beachten, dass es auch diejenigen Inhalte sind, welche der Besucher auf Ihrer Seite tatsächlich erwartet. Sollte der Nutzer diese Informationen als relevant einstufen, so gilt es Ihn davon zu überzeugen eine Handlung – wie z.B. eine Kontaktanfrage – durchzuführen.

Auf Grund der Komplexität der Themen ist es empfehlenswert sich professionelle Hilfe bei der Erstellung eines Homepage Design einzuholen. Nicht alle angesprochenen Punkte sind für den individuellen Zweck einer jeweiligen Webseite nützlich oder relevant. Auch sind nicht immer alle angesprochenen Maßnahmen für die spezifische Absicht bzw. das Konzept dahinter geeignet. Darum ist es förderlich sich bzgl. der einzelnen Fachgebiete hinsichtlich einer sinnvollen Umsetzung beraten zu lassen. Sollten Sie hierbei Bedarf haben, so stehe ich Ihne gerne unverbindlich für Anfragen zur Verfügung.

Google My Business Posts – Eine Anleitung und Bewertung

Überblick – Google My Business

Google unterhält bereits seit längerer Zeit ein Portal mit dem Namen Google My Business, welches speziell auf unternehmensspezifische Daten ausgerichtet ist. Unternehmer haben hier die Möglichkeit, ihre Firma mit  allen zugehörigen Informationen wie Bezeichnung, Adresse, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten und weiteren Daten zu hinterlegen. Ebenso können relevante Bilder wie Logos oder Aufnahmen zum Firmenstandort gespeichert werden, so dass potentielle Interessenten einen Eindruck vom Unternehmen erhalten, bevor sie überhaupt dessen Website besucht haben. Nutzer oder Kunden, die bereits Dienste der Firma in Anspruch genommen haben, können zusätzlich Bewertungen (Reviews) in Form von Sternen und auch schriftlichen Rezensionen hinterlassen.

Die hinterlegten Informationen sind nahtlos in die Suchergebnisse und in Google Maps integriert. Bei einer Suchanfrage werden die passenden Firmen auf Google mit allen relevanten Informationen wie Firmenkategorie oder Kontaktseite des Unternehmens präsentiert. Auf den ersten Blick bietet Google My Business also viele Funktionalitäten wie ein typisches Firmenverzeichnis.

Die Vorteile gegenüber anderen Firmenverzeichnissen


Gegenüber herkömmlichen Firmenverzeichnissen hat Google My Business allerdings entscheidende Vorteile:

  • Da Google quasi die Suchmaschinenhoheit besitzt, stellt es fast immer für den Nutzer den ersten Anlaufpunkt dar
  • Bei Suche nach speziellen Geschäften oder Unternehmensbereichen (Branchen) in spezifischen Regionen (oder der aktuellen Region des Nutzers) werden Firmen direkt in den Suchergebnissen als lokale Orte angezeigt
  • Lokale Treffer, welche weitgehend passend die Suchkriterien erfüllen, werden äußerst präsent rechts neben den Suchergebnissen inklusive eines hinterlegten Bildes und weiteren Details wie Öffnungszeiten präsentiert
  • Auch regionale Firmen haben so die Möglichkeit im Web leichter und schneller gefunden zu werden, ohne Unsummen in SEO Maßnahmen zu investieren
  • Der Eintrag ist kostenfrei

Besonders regionale Firmen haben durch Google My Business eine geeignete Lösung, im Internet  besser gefunden zu werden. Darüber hinaus können sie potentielle Kundschaft bereits weit vor dem Point of Sale mit mehr Informationen versorgen.

Sind Sie an einem einen Google Business Eintrag interessiert, können Sie sich gerne von mir beraten bzw. diesen erstellen lassen.

Einführung – Google my Business Posts


Ein neues Feature soll nun die Einträge in Google My Business ergänzen und dem Nutzer im Hinblick auf die Firma mit zusätzlichen Informationen versorgen. Posts bzw. Beiträge sind bereits aus vielen sozialen Netzwerken wie Facebook oder LinkedIn bekannt. Nun gibt es diese Möglichkeit auch für Firmeneinträge unter Verwendung von Google My Business Posts.

Vorab kurz die Fakten im Überblick:

  • Dem Beitrag kann ein Foto mittels Upload oder aus dem vorhandenen Google My Business Album hinzugefügt werden
  • Für den Beitragstext gibt es eine Wörterbeschränkung – mindestens 100 bis maximal 300 Wörter sind erlaubt
  • Es kann zwischen einem normalen Beitrag oder einem Event (Veranstaltung) unterschieden werden
  • Headlines im klassichen Sinne gibt es für den Standardbeitrag nicht
  • Bei Erstellung eines Events kann ein Veranstaltungsname hinterlegt werden
  • Bei Events können zusätzlich Veranstaltungs-Beginn und -Ende mittels Datum und Uhrzeit festgelegt werden
  • Das Hinzufügen eines Call-To-Action Buttons inkl. Link mit vordefinierten Texten ist möglich

Anleitung Teil 1 – Wie lege ich einen neuen Beitrag bzw. Post an?

Nachfolgend möchte ich kurz eine Anleitung geben, wie mittels des neuen Tools “Google My Business Posts” neue Beiträge im Administrationsbereich erfasst und publiziert werden können. Der Umgang mit der Benutzeroberfläche gestaltet sich als verhältnismäßig einfach. In der linken Navigationsleiste gibt es eine neue Kategorie “Posts” die aktuell noch mit einem großen NEW gekennzeichnet ist. Nach Aufruf der Seite werden bereits veröffentlichte Beiträge angezeigt. Über den obersten Kasten mit dem Inhalt „Write your post“ können neue Beiträge erfasst werden.

 

Google My Business Post - Beitrag schreiben

 

Der Rest erklärt sich fast von selbst. Ein Foto kann durch Klick auf die Bildbox „Make your post stand out with a photo“ hochgeladen werden. Der Beitragstext wird unter „Write your post“ verfasst, wobei Mindest- und Maximallänge des Textes eingehalten werden müssen.

Soll der Beitrag ein Event sein, so wird der Schalter „Make this post an event“ (Als Veanstaltung festlegen) aktiviert. Zusätzlich erscheint daraufhin die Möglichkeit der Eingabe von:

  • Event title (Veranstaltungtitel)
  • Start Date (Startdatum)
  • End Date (Enddatum)
  • Start Time (Startzeit)
  • End Time (Ende)

Datum und Zeiten können bequem mittels Kalender (Datepicker) bzw. Zeitvorgaben gewählt werden.

Die letzte Option „Add Button“ (Schaltfläche hinzufügen) ermöglicht die Einblendung eines Call-To-Action Buttons für die Hinterlegung eines Links zu einer entsprechenden Landingpage. Für den Button kann der Nutzer folgende Texte wählen:

  • Learn more (Weitere Informationen)
  • Reserve (Reservieren )
  • Signup (Anmeldung)
  • Buy (Kaufen)
  • Get offer (Angebot ansehen)

Schlussendlich kann eine Vorschau des Beitrags über “Preview” in der oberen rechten Ecke des Overlays angeschaut werden. Aus der Vorschau-Ansicht heraus erfolgt die Veröffentlichung mittels “Publish“. Update: Mittlerweile kann auch aus der Ansicht “Beitrag erstellen” der Post direkt veröffentlicht werden, ohne zuerst in die Vorschau wechseln zu müssen

 

Google My Business Post - Beitrag anlegen
Google My Business Post - Veranstaltung anlegen
Google My Business Post - Beitrag Vorschau

 

Wer weitere Anleitung benötigt kann sich die detaillierte Hilfe zu Beiträgen hier anzeigen lassen:

Beiträge auf Google posten

 

Anleitung Teil 2 – Wo erscheint mein Beitrag bei Google?


Sucht z.B. ein User nun Ihre Firma oder nach Ihrem Namen bei Google über den Browser seines Desktops, so bekommt er idealerweise Ihren Google My Business Eintrag rechts neben den Suchergebnissen angezeigt. Wann ein Eintrag zur Anzeige gebracht wird, hängt natürlich maßgeblich von der Art des Eintrags und den darauf angewendeten Algorithmen von Google ab.

Erscheint Ihr Eintrag nach der Suche, wird nun ein separater Kasten mit dem Beitrag inkl. Text-Snippet (Auszug) und Bild unterhalb Ihrer Unternehmensinformationen und oberhalb der Bewertungen angezeigt. Sollten bereits mehrere Posts vorhanden sein, so kann der User mittels Pfeilen weiterblättern und sich ältere Beiträge anschauen. Befindet sich der Nutzer hingegen in Google Maps, so wird auch in dieser Ansicht der neuste Google My Business Post im linken Anzeige-Bereich präsentiert. Voraussetung ist, dass er die entsprechende Firma zuvor explizit ausgewählt hat.

 

 

Über den in der Administration erstellten Button gelangt der Nutzer direkt zum hinterlegten Link. Wird auf einen der Beiträge geklickt, so öffnet sich ein Overlay, wo der gesamte Inhalt gelesen werden kann.  Hier kann der von Google generierte Beitragslink auch in Social Networks wie Facebook, Twitter, Google+ oder per E-Mail geteilt werden.

 

Google My Business Post - Anzeige in Google Share

 

Bewertung und Fazit


Die umgesetzte Idee zu Google My Business Posts scheint auf den ersten Blick nicht sonderlich innovativ. Bestehende Portale wie Google+ oder Facebook basieren auf diesem System. Der Unterschied ist allerdings das Konzept dahinter. Während Benutzer sich für Portale wie Facebook registrieren müssen, können Beiträge aus Google My Business grundsätzlich allen Nutzern auf Google angezeigt werden. Voraussetzung ist natürlich immer, dass die verwendeten Suchkriterien Ihr Unternehmen tatsächlich zur Anzeige bringen.

Das Ziel, warum ein Unternehmen Google My Business Posts einsetzen sollte, ist klar: es wird eine zusätzliche Möglichkeit im Bereich Marketing geschaffen. Aktionen wie Sonderangebote oder anstehende Veranstaltungen wie Workshops und Seminare können hier effizient eingebunden und öffentlich gemacht werden. Der Nutzen liegt insbesondere in der schnellen Auffindbarkeit dieser Informationen bei einer Google-Suche. Die Beiträge erscheinen schon nach sehr kurzer Zeit (wenige Minuten) in den Suchergebnissen. Sollte sich ein Nutzer dazu entscheiden, einen Beitrag über ein andere Soziales Netzwerk wie Facebook zu teilen, können sogar relativ schnell viele Shares zu den erstellten Google My Business Posts entstehen.

Die Bedienung der Erfassung und Bearbeitung von Beiträgen ist einfach und übersichtlich gehalten. Wer bereits den Umgang mit anderen sozialen Netzwerken wie Google+ oder Facebook gewohnt ist, wird sich schnell einarbeiten können.

Aktuell lässt sich noch nicht überprüfen, inwiefern Benutzer tatsächlich auf Beiträge klicken oder den eingebundenen Button nutzen. Eine Übersicht über die Anzahl bzw. Verteilung der Klicks zu Beiträgen ist bisher noch nicht in den Statistiken (Insights) integriert. Dennoch überwiegen für mich die Vorteile der neuen Funktion.